Masterstudiengänge im Bereich Friedens- und Konfliktforschung in Deutschland:
Universität Augsburg: M.A. Sozialwissenschaftliche Konfliktforschung
Universität Duisburg: M.A. Internationale Beziehungen und Entwicklungspolitik
Universität Frankfurt: M.A. Internationale Studien/Friedens- und Konfliktforschung
Universität Hamburg: M.P.S Master of Peace and Security Studies
Universität Innsbruck: M.A. Program for Peace, Development, Security and International Conflict Transformation
Universität Konstanz: M.A. Internationale Verwaltung und Konfliktmanagement
Universität Magdeburg: M.A. Friedens- und Konfliktforschung
Universität Marburg: M.A. Peace & Conflict Studies
Universität Tübingen: M.A. Friedensforschung und Internationale Politik
Hertie School of Governance Berlin: Transatlantic M.A. in International Security and Development Policy
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Übersicht zu den Studiengängen
| Studiengang | M.A. Sozialwissenschaftliche Konfliktforschung | M.A. Friedens- und Konfliktforschung | M.A. Friedens- und Konfliktforschung (FKF) | M.A. Friedensforschung und Internationale Politik | M.A. Politik- und Verwaltungswissenschaft mit Schwerpunkt Internationale Verwaltung und Konfliktmanagement/International Administration and Conflict Management (IACM) | M.A. Internationale Studien/Friedens- und Konfliktforschung | M.A. Peace and Security Studies | M.A. Internationale Beziehungen und Entwicklungspolitik | M.A. Program for Peace, Development, Security and International Conflict Transformation | Transatlantic M.A. in International Security and Development Policy |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Universität | Universität Augsburg | Philipps-Universität Marburg | Otto-von-Guericke-Universität (OvGU) Magdeburg | Eberhard Karls Universität Tübingen | Universität Konstanz | Goethe-Universität Frankfurt und Technische Universität Darmstadt in Kooperation mit der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung | Universität Hamburg | Universität Duisburg-Essen | Leopold-Franzens-Universität Innsbruck | Hertie School of Governance, Berlin (Germany), Maxwell School of Citizenship and Public Affairs at Syracuse University (USA), Institute of Social Studies (Netherlands) |
| Link | tinyurl.com/67gskfw | tinyurl.com/5u67o2z | tinyurl.com/6y8q9aw | tinyurl.com/3a843mn | tinyurl.com/44xdbth | tinyurl.com/69neyqd | tinyurl.com/yatf9wg | tinyurl.com/6x43zja | tinyurl.com/cwlaao3 | tinyurl.com/78mpmvy |
| Semester | 4 | 4 | 4 | 4 | 4 | 4 | 2 | 4 | 4 | 4 |
| Studieninhalte | Interdisziplinäre Analysen politischer, gesellschaftlicher, inter- und transnationaler Konflikte. Es geht um Ursachen, Eskalations-dynamiken und Regelungs-möglichkeiten typischer Konfliktkonstellationen in modernen Gesellschaften, der Weltgesellschaft und dem internationalen System. Dabei besteht die Möglichkeit, sich sowohl disziplinär in Soziologie bzw. Politikwissenschaft als auch interdisziplinär zu qualifizieren. | Im Mittelpunkt des Master-studiengangs stehen potentiell gefährliche Konflikte, die in oder zwischen Staaten ausgetragen werden. Eine besondere Rolle spielt dabei die internationale und globale Umwelt dieser Konflikte. Zentrale Themen sind: ethno-politische Mobilisierung, humanitäre Interventionen, Gewaltökonomien und die Gewalt von nicht-staatlichen Akteuren, aber auch die Etablierung internationaler Institutionen der Konfliktregelung und die Entwicklung globaler normativer Standards | Schwerpunkt auf der Aneignung theoretischer und methodologischer Fähigkeiten verschiedener Disziplinen wie Sozial-, Geistes- und (Völker-) Rechtswissenschaften, auf dem Transfer von Wissen über unterschiedliche Konzepte, Institutionen und Instrumente der Friedens-förderung, Konflikttransfor-mation und der Entwicklung analytischer, praktischer sowie interkultureller Fähigkeiten der konstruktiven Konflikt-bearbeitung. Ein besonderes Merkmal des Studiengangs ist die Verbindung von Fragen der Menschenrechte mit den Fragen der Friedens- und Konfliktforschung. | Analyse von Gewaltkonflikten und Auswege daraus sowie Bedingungen der Kooperation und des Friedens in inner- und zwischengesellschaftlichen Konflikten, insbesondere durch internationale Institutionen; Normative Fragen | Analyse von Konfliktursachen, Konfliktverläufen und Herausforderungen des Wiederaufbaus in Konfliktregionen im Rahmen internationaler Politik und Verwaltung; Befähigung zur Bewältigung der damit verbundenen Management- und Führungsaufgaben in komplexen internationalen Organisationen im staatlichen und nichtstaatlichen Bereich | Fähigkeit zu einer differenzierten Analyse von inner- und zwischenstaatlichen Konflikten, sowie einer reflektierten Entwicklung von Strategien der Konfliktregelung und Friedensförderung. Vermittelung theoretischer und normativer Grundlagen an der Schnittstelle zwischen Friedens- und Konfliktforschung, Internationalen Beziehungen, Politischer Theorie und Philosophie Anwendung dieser auf aktuelle Probleme regionaler und globaler Ordnungen | Disziplinäre, transdisziplinäre, interdisziplinäre und praxisorientierte Fragestellungen und Analysen der Friedensforschung und Sicherheitspolitik | Theoretische Ansätze der Internationalen Beziehungen, Global Governance, Friedens- und Konfliktforschung, Nord-Süd Beziehungen und Entwicklungspolitische Praxis | Bearbeitung fachbezogener Fragestellungen; neuester Erkenntnisstand in Theorien, Konzepten und Methoden; eigenständiges Arbeiten im Bereich Konflikttransformation. Friedenswissenschaftlicher Forschungsschwerpunkt des UNESCO Chairs für Friedensstudien (transrational peace research and elecitive conflict transformation). | Dieses transatlantische Masterprogramm kombiniert die Expertise von drei Spitzenuniversitäten im Bereich der internationalen Beziehungen, Public Policy und Sozialwissenschaften um an drei Standorten International Security and Development Policy Studies anzubieten und Studierenden einen erfolgreichen Berufseinstieg in internationalen Organisationen zu ermöglichen. |
| Schwerpunkte (thematisch) | Zivile Konfliktbearbeitung in gesellschaftlichen und transnationalen Zusammenhängen, z.B. bei Ressourcenkonflikten; Kulturelle Dimensionen von Konflikten, z.B. Konfliktkulturen, globale Gerechtigkeit. | Das Lehrziel besteht in der Vermittlung analytischer und praktischer Kompetenzen im Bereich der Friedens- und Konfliktforschung. Dazu gehört auf der analytischen Seite die Fertigkeit, komplexe Konflikte nach ihrem Gegenstand, ihrem Verlauf, ihren Ursachen und Akteuren zu analysieren und Perspektiven der Befriedung, Regelung oder Lösung von Konflikten zu entwickeln. Darüber hinaus sollen handlungspraktische Kompetenzen erworben werden, um bei der Bearbeitung von Konflikten mitwirken zu können. Dazu gehören vor allem soziale Handlungskompetenzen, die darauf zielen, sich in unterschiedliche wissenschaftliche, politische, kulturelle und lebensweltliche Positionen hineinversetzen und die eigene Position relativieren zu können. | Studierende sollen befähigt werden, komplexe Konflikte aus verschiedenen Perspektiven zu analysieren, politische Strategien und Projekte auf den Gebieten der Sicherheit, Friedensförderung und Menschenrechte zu bewerten und alternative Methoden der Konfliktlösung zu entwickeln. | Kompetenzerwerb zur Friedensförderung und zur Arbeit in inter- und transnationalen Institutionen | Internationale Verwaltung und Konfliktmanagement (Ausbildungsinhalte der Konfliktforschung und der politikwissenschaftlichen Verwaltungsforschung werden zusammengeführt) | Weltordnung/Global Governance Internationale oder internationalisierte Konflikte | Fünf Schwerpunkt-module, darunter: Naturwissenschaften und Frieden und Wirtschaftliche Globalisierung und Konflikte | Internationale Beziehungen und Entwicklungspolitik | Transrationale Friedensphilosophie und darauf aufbauend elicitive Konflikttransformation als Lehrinhalt und Didaktik. | International Relations, Security Studies, Development Studies, Public Policy, Public Administration |
| Methodenausbildung | Spezielles Methodenmodul mit Einblicken in verschiedene Methoden der empirischen Sozialforschung; Vertiefung qualitativer oder quantitativer Methoden mit Anwendung im Forschungsmodul; Möglichkeiten zur Einbindung in laufende Forschungsprojekte der Lehrstühle. | VL Methoden der empirischen Sozialforschung, UE zu quantitativen Methoden, UE zu qualitativen Methoden, Workshop zu Forschungsdesign im Rahmen des Forschungsseminars | Interdisziplinäre methodologische Ansätze (zentrale Konzepte der Friedens- und Konfliktforschung; sozio-psychologische Ansätze zu Identität, Interaktion, Konflikt und Gewalt; Theorien der IB, Konzepte der Cultural Studies und Diskursanalyse; Beschäftigung mit den Konzepten Frieden und Menschenrechte, mit internationalen Normen der Gewaltregulierung und mit möglichen Wertkonflikten und Fragen der Verhältnismäßigkeit bestimmter Mittel aus Sicht der praktischen Philosophie und politischen Ethik; meta-theoretische Debatten u.a. zum Verhältnis von Wissenschaft und Praxis); Qualitative und quantitative Methoden der Datenerhebung und -analyse (Beobachtung, Fragebogen und Auswertung mit SPSS, das Leitfadeninterview und Auswertung mit computergestützten qualitativen Programmen, die Diskursanalyse sowie die Interpretation und Kritik von Statistiken). | Qualitative Methoden (kausal- und konstitutionsanalytisch) in speziellen Kursen; Erarbeitung eines Forschungsdesigns; methodische Reflexion in allen Kursen | Quantitative und qualitative Methoden in speziellen Kursen (beinhaltet u.a. Wissenschaftsphilosophie, Frage der Kausalität, Aufbau von theoretischen Modellen, Hypothesenbildung, Datenanalyse mit Hilfe von STATA); Erarbeitung eines Forschungsdesigns für die MA-Arbeit im MA-Kolloquium | Erarbeitung eines Forschungsdesigns und Umsetzung desselben im Rahmen eines zweisemestrigen Forschungspraktikums Qualitative und auch quantitative Methodenreflexion in allen Kursen | Blockseminar Praktische Einführung in sozialwiss. Methoden; methodische Reflexion in allen Kursen; Weitere Methodenkurse als Wahl | Seminar zu den Methoden der Entwicklungsforschung und Komparatistik: behandelt werden sowohl qualitative als auch quantitative Methoden | Aufgrund des inhaltlichen und didaktischen Schwerpunkts in elicitiver Konflikttransformation verfügen die AbsolventInnen über ausreichende Tiefe und Breite fachspezifischen Wissens, um sich in neue Aufgaben rasch und selbstständig einarbeiten zu können; über die Fähigkeit, ihr Wissen professionell anzuwenden, um Probleme in ihrem Fachgebiet nachhaltig transformieren zu können; über fachliche, persönliche und soziale Kompetenzen, die sie für Führungsaufgaben qualifizieren. | Qualitative und Quantitative Methoden Ausbildung, Komparatistik und Research Design Kurse |
| Verhältnis Pflicht- und Wahlmodule | 50 LP in Pflichtmodulen mit Wahlmöglichkeiten bei den Lehrveranstaltungen; 40 LP Wahlpflicht: 2 von 6 angebotenen Vertiefungsmodulen müssen absolviert werden. | 72 (Pflicht), 24 (Wahlpflicht) | 52-56 (Pflicht) zu 30-48 (Wahlpflicht) | 42-58 (Pflicht) zu 48-32 (Wahlpflicht) | 48 ECTS in Pflichtveranstaltungen, 42 ECTS in Wahlveranstaltungen, ohne Einberechnung der MA-Thesis (30 ECTS) | Sieben Pflichtmodule (75 CP), ein Wahlpflichtmodul (14 CP) | 33 (Pflicht) zu 27 (Wahlpflicht) | 64 (Pflicht), 28 (Wahlpflicht) | Das Studium im Umfang von 120 ECTS Anrechnungspunkten besteht aus 5 Pflichtmodulen im Gesamtumfang von 90 ECTS-AP und dem Abfassen einer Masterarbeit im Umfang von 30 ECTS-AP. | Die Kurse der ersten beiden Semester sind je nach Studienschwerpunkt festgelegt. Im dritten und vierten Semester kann aus einer Vielzahl von Kursen mit Security/Development Schwerpunkt an den Standorten Berlin und Den Haag frei ausgewählt werden. |
| Schwerpunktsetzung durch Studierende | Sowohl disziplinäre wie interdisziplinäre Schwerpunktsetzung möglich, 6 Vertiefungsmodule zur Auswahl; bei Auslandsaufenthalt kann ein Schwerpunkt vollständig an der ausländischen Universität studiert werden. | Auswahl von LV in den Pflichtmodulen, Auswahl eines Forschungsseminars, breiter Wahlpflichtbereich | Regelmäßige Evaluation und Anregungen zu Lehrangeboten; starkes Networking zwischen Alumni und FKF-Studierenden | Möglich durch große Auswahlmöglichkeiten in Vertiefungsmodulen | Möglich durch selbstbestimmte Belegung der Core Courses und der Electives; große Auswahlmöglichkeiten im Wahlpflichtbereich | Schwerpunktsetzung ist innerhalb der Pflichtmodule durch große Auswahl an unterschiedlichen Seminaren möglich; Weitere Schwerpunktsetzung durch Wahl des Vertiefungsmoduls: Globalisierung und Entwicklung; Globalisierung und Recht; naturwissenschaftlich-technische Dimension des Friedens, Technik und Entwicklung | Studierende wählen zwei von 5 Wahlpflicht-modulen. Weitere Auswahlmöglichkeiten ergeben sich durch die Anzahl an angebotenen Lehrveranstaltungen | Spezialisierung auf zwei von drei Weltregionen (Ostasien, Europa und Subsahara-Afrika) im Wahlpflichtbereich | Innerhalb der Module können Lehrveranstaltungen mit unterschiedlichen Schwerpunkten gewählt werden. | Die Studierenden können sich für zwei von vier Studienschwerpunkten entscheiden (International Relations, Public Policy, Development Studies, Public Administration) |
| Anteil Englischsprachige Veranstaltungen | Derzeit gering, nur im Wahlpflichtbereich. | Ein englischsprachiges Pflicht- und ein englischsprachiges Wahlpflichtmodul, darüber hinaus besteht die Möglichkeit, englischsprachige LV in Modulen zu wählen und Prüfungen auf Englisch durchzuführen. | Gemischte LV auf Deutsch und Englisch, WS 2010/11: fast 40% (7 von 18) | Schwankend, WS 2010/11: 40% (11 von 27) | WS 2010/2011: 47% (8 von 17); allerdings alle Pflicht-Kurse im Rahmen des IACM-Schwerpunkts auf Englisch, im Wahlbereich kann dies abweichen | Schwankend WS 2010/11: 17% (7 von 41) | Schwankt: WS 2010/11: 25,8 % (16 von 62) ; weitere 35,4 % (22 von 62) enthalten wesentliche Bestandteile in Englisch | Ca. 30-40 Prozent | Unterrichtssprache ist Englisch; Lehrveranstaltungen in anderen Sprachen sind bei Bedarf zulässig. | 100% |
| Austausch-/Praktikumsprogramme | 2-monatiges Pflichtpraktikum mit begleitendem Praxisseminar; Berufsfeldorientierung durch externe Referentinnen und Referenten aus verschiedenen Berufsfeldern; Erasmuskooperationen mit 13 Universitäten der Lehrstuhl-Kooperationen mit Universitäten in Uganda, Kanada, USA. | Direkte Erasmus-Partnerschaften mit Oslo, Uppsala, Vilnius, Kent. Weitere Erasmus-Kooperationen im Rahmen des Fachbereichs mit weiteren 45 Unis. Austauschprogramme mit University of Massachusetts Amherst, Foreign University Tokio; Praktikumsnetzwerk innerhalb des Zentrums | Regelmäßiger Erfahrungsaustausch mit 44 anderen vom DAAD geförderten Studiengängen beim AGEP-Treffen; Austauschprogramme des Instituts und der Uni (besonders in Europa, Russland, Zentralasien, China und Indien). Praktika: Vermittlung oft durch Alumni-Netzwerk | Austauschprogramme des Instituts (16 in Europa) und der Uni (ca. 70 in alle Welt), Praktika: Hilfen durch Institut und Career Service der Uni | Austausch mit rund 80 wissenschaftlichen Einrichtungen in Europa und Übersee, darüber hinaus diverse Double Degree Optionen; Praktika: Unterstützung durch Beauftragten für Arbeitsaufenthalt und Praktika; Praktikumsbörse: Kooperationen mit: United Nations Environment Programme (UNEP), United Nations Office for Partnerships (UNOP) und United Nations Fund for International Partnerships (UNFIP) mit 4 Praktikumsplätzen/ Jahr. | Austausch-programme des Instituts (16 in Europa) und der Uni (ca.70 in alle Welt) Praktika: Unterstützung durch Praktikabeauftragte des Fachbereichs und Career Service der Uni Aufgrund institutioneller Nähe zur HSFK und GIZ zahlreiche Möglichkeiten | Kooperation mit derzeit 17 Kooperationspartnern und vier Fakultäten der Universität Hamburg; Zudem Praktikamög-lichkeiten im AA und BMZ; Austausch-programm mit E.M.A. Studiengang in Venedig | Bestandteil des Studiums ist ein mindestens 2-monatiger Auslandsaufenthalt, der als Praktikum oder Forschungsaufenthalt gestaltet werden kann | Interuniversitäre Austauschprogramme mit der Universitat Jaume I. in Castellón/Spanien, der UN Friedensuniversität in Ciudad Colón/Costa Rica, dem University College of Oslo/Norwegen, der Universidad del Estado in Toluca/Mexiko. Zudem Kooperation mit dem UN Peace Operations Training Institute, wo praktische Übungen auf Zertifikatsbasis fortgesetzt werden können. Informelle Kooperation für Mobilität von Studierenden mit zahlreichen weiteren Universitäten, vor allem in Skandinavien. | Die ersten beiden Semester werden an der Maxwell School (USA) verbracht. Das dritte Semester an der Hertie School (Deutschland) und das vierte Semester an der ISS (Niederlande). Folglich ist der Studiengang an sich bereits sehr international ausgelegt. Ein Praktikum zwischen dem 2. und dem 3. Semester in einer internationalen Organisation ist Pflicht. Die Vermittlung wird durch alle drei Universitäten unterstützt. |
| Berufsfelder | Beratungs- und Forschungstätigkeiten in Politik und (Welt-) Gesellschaft, bei politischen, soziokulturellen, gesellschaftlichen oder wirtschaftlichen Organisationen sowie in Forschung und Lehre. | Wissenschaft, Zivile Konfliktbearbeitung (z.B. Nichtregierungsorganisationen), Staatliche Institutionen und Organisationen (z.B. im Feld der Konfliktbearbeitung), Konfliktmediation / Konflikt-management, Politikberatung, Organisations-beratung, Medien, Wirtschaft, Entwicklungszusammenarbeit | Die ganze Breite von Wissenschaft und Regierungs-Ressort über Medien und NGOs bis zur Arbeit in int. Organisationen und im Entwicklungsdienst sowohl in Europa als auch im Ausland | Die ganze Breite von Wissenschaft und State Department über Medien und Erwachsenenbildung bis zur Arbeit in internationalen Institutionen und im Entwicklungsdienst | Verwaltungen und Nicht-Regierungsorganisationen, internationale Organisationen; multinationale Übergangsverwaltungen; Wissenschaft | k.A. | Friedenswissenschaftliche Forschung und Lehre bzw. in internationalen und nationalen Organi-sationen, Verbänden, den Medien, Unter-nehmen, politischen Ämtern und in der Politikberatung | Tätigkeiten in den Bereichen internationale Politik, Entwicklungspolitik und Entwicklungszusammenarbeit Beschäftigungsmöglichkeiten bieten sich insbesondere bei regionalen und internationalen Organisationen, nationalen Durchführungsorganisationen, NGOs und politischen Stiftungen sowie in der Wissenschaft | Karrieren im Bereich der nationalen und internationalen Friedensarbeit, der Diplomatie, der Entwicklungspolitik, der Menschenrechte, der Sicherheit, des Umwelt- und Katastrophenschutzes und der Konfliktarbeit auf allen sozialen Ebenen; Leitungspositionen und wissenschaftliche Tätigkeit in internationalen, nationalen, lokalen und privaten Institutionen; GutachterInnen- und Sachverständigentätigkeit für private und öffentliche Unternehmen | Beratungs- und Forschungstätigkeiten bei Internationalen Organisationen, NGOs, staatlichen Institutionen, Politikberatung, Entwicklungszusammenarbeit, Konfliktmanagement, Medien, Wissenschaft/Forschung, Diplomatie, etc. |
| Besonderheiten | Offen für BA-AbsolventInnen mit nicht-sozialwissenschaft-lichen Abschlüssen; Sehr breite Interdisziplinarität, dadurch enge Verknüpfung mit erstem Studium möglich; Kooperation mit dem „Institut für Mediation, Konfliktmanagement und Ausbildung“ (IMKA) in Augsburg. | Interdisziplinäre Ausrichtung, problemorientierte, dialogische Didaktik (Simulationen, Kleingruppenarbeit, Rollenspiele, Exkursionen), Einbezug von ExpertInnen aus Berufsfeldern der Friedens- und Konfliktforschung, intensive Betreuung, Raum für Entfaltung eigener Aktivitäten (Filmreihe, studentisch organisierte Exkursionen) | Interkulturalität und Interdisziplinarität des Lehrangebots; Internationalität (Lernumfeld, Lehrkräfte und Studierende), bereichernder, vielseitiger Studien/Tätigkeitshintergrund der Studierenden (die Hälfte der StudentInnen kommt aus dem Ausland); gute Betreuung; Zweisprachigkeit; Menschenrechtsfokus. | Theorieorientierte Praxiselemente im Studienprogramm integriert: Konfliktsimulation, Model UN, Exkursionen Friedensarbeit (in Koop. mit Institut für Friedenspädagogik) | Verbindung von Ausbildungsinhalten auf den Gebieten internationale Politik und internationale Organisationen, Konfliktforschung, Verwaltungswissenschaft und Managementlehre. Als Teil des Exzellenzclusters „Kulturelle Grundlagen von Integration“ bieten sich den Studierenden besonders attraktive Möglichkeiten zu forschungsorientiertem Arbeiten. Besondere finanzielle Fördermöglichkeiten (bei Anfertigung der Abschlussarbeit oder Fortsetzung der eigenen Forschung im Rahmen einer Promotion). Exkursionen, Studienfahrten und jährliche Seminare mit Feldexkursionen | k.A. | k.A. | Praxisorientierung, Spezialisierung auf zwei von drei Weltregionen, UN-Simulationskonferenz | Die Lehre beruht auf der Grundlage transrationaler Friedensphilosophie und erhebt elicitive Konflikttransformation nicht nur zum zentralen Lehrinhalt, sondern auch zur wesentlichen Lehrmethode. Deshalb steht die Persönlichkeitsbildung der Studierenden als künftige KonfliktarbeiterInnen im Mittelpunkt. Der Lehrgang bietet einen sehr hohen Übungsanteil durch praktische Trainingseinheiten (Exkursionen, Übungen mit dem Österreichischen Bundesheer, Feuerwehr, Rotes Kreuz, Caritas, Outdoor- und Survival Schule…) und Workshops aus dem Bereich der Humanistischen Psychologie. | Drei involvierte Spitzenhochschulen, zwei Masterabschlüsse (einen US amerikanischen und einen europäischen), Teil-Stipendien für alle Teilnehmer, komplett auf Englisch, vier verschiedene Studienschwerpunkte (International Relations, Public Policy, Development Studies, Public Administration) |
| Bewerbungsfrist | 1. Juli | 15. Juni | 15. Juli | 15. Juni | 15. Mai | 15. Juli | 15. März | In der Regel Mitte bis Ende Juli (wird auf der Homepage bekannt gegeben) | Jeweils 15. März für das Sommersemester, 15. Oktober für das Wintersemester | 1. Februar |
| Studienplätze /Jahr, Bewerbungen 2010/11 | 25/Jahr, 134 | 30/Jahr, 145 | 30/Jahr, 170 | 20/Jahr, 145 | 40 im MA Politik- und Verwaltungswissenschaft, davon 10 im IACM-Programm (schwankend); 152 für den MA Politik- und Verwaltungswissenschaft, davon 35 für das IACM- Programm | 60 Plätze / 289 Bewerbungen (auf 79 Studienplätze überbucht) | 25-30/85 | k.A. | Maximal 20 Neuaufnahmen pro Semester bei ca. 140 Bewerbungen pro Jahr. | 12 mit Teil-Stipendium |
| Zulassungsbescheide | Anfang September | Anfang Juli (ersten 40) | Mitte August | Anfang Juli (ersten 40) | Mitte Juni | Mitte bis Ende August | Anfang-Mitte Mai | k.A. | Für die Online-Phase jeweils Anfang März bzw. Anfang Oktober, in die Präsenzphase nach bestandenem Online-Seminar im Juni oder Dezember. | k.A. |
| Bewerbungsvoraussetzungen | Mindestens BA-Abschluss mit der Note "gut"; Gute Englisch-Kenntnisse; Kenntnisse einer zweiten modernen Fremdsprache; Für StudienbewerberInnen mit einer anderen als der deutschen Muttersprache ist Deutsch eine der mit Qualifikation nachzuweisenden Fremdsprachen. | BA-Abschluss oder mindestens gleichwertiges abgeschlossenes Hochschulstudium, geforderte sozialwissenschaftliche Methodenkenntnisse können nachgeholt werden | BA Politikwissenschaft oder Sozialwissenschaft; BA oder Diplom-Abschluss in anschlussfähigen Fächern (z.B. Kultur- und Erziehungs-wissenschaften); Sehr gutes Englisch; neben Englisch 1-2 Fremdsprachen (gutes Niveau); Referenzschreiben erwünscht | BA Politikwissenschaft oder Sozialwissenschaft (mind. 60 LP); Gutes Englisch | BA-Abschluss in einem für den Masterstudiengang einschlägigen Fach an einer Universität oder ein anerkanntes (ausländisches) Äquivalent mit mindestens der Note „gut"; fortgeschrittene Englischkenntnisse in Wort und Schrift auf dem Niveau B2 des gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen. Für Bewerber, deren Muttersprache nicht Deutsch ist: ausreichende Deutschkenntnisse (DSH-Niveau Stufe zwei oder mindestens 4 Punkte in allen vier Bereichen des TestDaF oder ein anerkanntes Äquivalent); Zwei Empfehlungen von Hochschullehrern; Voraussetzung ist der Nachweis eines mindestens 2-monatigen einschlägigen Praktikums | Mindestens mit 2,5 abgeschlossenes Bachelorstudium der Politikwissenschaft oder eines verwandten bzw. vergleichbaren Studiengangs (mind. 60 LP); Gutes Englisch; Motivationsschreiben (max. 700 Wörter) Lebenslauf (ausführlich & tabellarisch) | 4-jähriger Hochschul-abschluss (240 ECTS), interdisziplinär; Gute Deutsch- und Englisch-kenntnisse; Berufser-fahrung wünschenswert | BA Politikwissenschaft oder äquivalenter Abschluss, Englischkenntnisse auf B2 Niveau | Es können Personen aufgenommen werden, die: ein Bakkalaureatsstudium an einer österreichischen Universität, bzw. ein fachspezifisches Diplomstudium oder einen fachspezifischen Fachhochschullehrgang absolviert haben; die Absolvierung eines anderen gleichwertigen Studiums an einer anerkannten inländischen oder ausländischen postsekundären Bildungseinrichtung nachweisen können; aufgrund ihrer beruflichen Tätigkeit in NGOs, nationalen oder internationalen staatlichen Organisationen im Bereich der Hilfsdienste, der Konflikttransformation und Friedenssicherung eine dem Bachelorstudium vergleichbare Qualifikation nachweisen. | Abgeschlossener Bachelorabschluss, EU- oder US-Bürger, exzellente Englischkenntnisse, Vorkenntnisse in den Themenbereichen, GRE und TOEFL |
| Zulassungsbeschränkung | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Ja | Eignungsfeststellungsverfahren | Ja | Ja |
| Auswahlverfahren/ -kriterien | Schriftlich, ggf. Auswahlgespräche. Im Auswahlverfahren werden berücksichtigt: 1.Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung, 2.Konfliktbezug des bisherigen Studiums, 3.Motivation für die Studiengangswahl, 4.Einschlägigkeit praxisrelevanter Tätigkeiten | Persönliche fachbezogene Eignung (Motivation, soziale und interkulturelle Kompetenz, selbstreflexives Arbeiten, Praxiserfahrung, Fremdsprachen) sowie Abschlussnote des vorherigen Studiums) | Schriftlich: 1.BA-Note, 2.Affinität des vorhergehenden Studiums, außeruniversitäre Aktivitäten, Relevanz der Bewerbung für den Studiengang, 3.Sprachkompetenzen, 4.Problemlösungsfähigkeit, interpersonelle, soziale und kommunikative Kompetenzen, 5.Motivation, 6.Auslandserfahrungen, 7.Qualität der Bewerbung | Schriftlich: 1.BA-Note, 2.Studiengangsnahe Praktika/ Berufstätigkeit und Stipendien/ Preise/ Publikationen, 3.BA-Universität | Die Universität Konstanz vergibt im Studiengang 'Master in Politik- und Verwaltungswissenschaft' jeweils Studienplätze an StudienbewerberInnen nach dem Ergebnis eines hochschuleigenen Auswahlverfahrens. Die Auswahlentscheidung wird nach dem Grad der Eignung des Bewerbers für den gewählten Studiengang getroffen. Dabei spielen die BA-Note, die Empfehlungen, die einschlägigen Praktika und der Lebenslauf eine Rolle. Für genaue Angaben stehen die Koordinatoren jederzeit bereit. | Schriftlich; 1. BA-Note (60%) 2. Motivationsschreiben (20%) 3. CV (relevante Praktika etc.) (20%) | Zweistufig: 1. Überprüfung formaler Voraussetzungen, 2. Schriftliche und mündliche Eignungs-prüfung | Studiengangsspezifische Eignungsprüfung | Es erfolgt ein Ranking entsprechend der eingereichten Bewerbungsunterlagen, wobei über die akademische Qualifikation hinaus auf eine möglichst große Durchmischung der Gruppe hinsichtlich Herkunftsländer, Religion, Kultur, Sprache, akademische Vorbildung, Alter etc. geachtet wird. Die endgültige Aufnahme in die jeweilige Präsenzphase erfolgt erst nach erfolgreichem Abschluss des vorbereitenden Online-Seminars. | Kriterien der drei Hochschulen. Das zentrale schriftliche Auswahlverfahren wird an der Maxwell School (USA) vorgenommen. |
| Anfangssemester | WS | WS | WS | WS | WS | WS | WS | WS | Jedes WS und SS | Juli oder September, je nach Studienschwerpunkt |
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